Radfahrer-Club 1903 Ilbenstadt e.V.

Mach mit! Radfahren hält fit

CTF-Strecken am Samstag, den 28. Juli 2018
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“

 

Die 97-Kilometerstrecke der CTF
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“:
RTC`77 Sandhasen Wölfersheim
 
Die 70-Kilometerstrecke der CTF
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“
 Die 57-Kilometerstrecke der CTF
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“
 Die 32-Kilometerstrecke der CTF
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“
 Die 21-Kilometerstrecke der CTF
„Vom Schlosspark in den Vogelsberg“

Streckenbeschreibungen
(Bitte die Bilder zum Vergrößern anklicken)

Mountainbiker aufgepasst! Die Wölfersheimer Sandhasen haben nicht geruht, bis fünf Mountainbikestrecken ausgearbeitet waren. Über 21-, 32-, 57- und 70-Kilometerstrecken kann eure Wahl gar auf einen 97 Kilometer langen Marathon fallen, für den vom BDR 6 Punkte ausgelobt werden!
Habt ihr eure Wahl getroffen, geht es vom Start an der Herrenscheune in Langenselbold entlang der südwestlichen Lavaströme des ehemals vulkanisch aktiven Vogelsberges, hin zu den Weißen Steinen. Unmittelbar nach dem Start warten zunächst die Kinzigauen und ein interessantes „Bocksgehörn“. Über verkehrsberuhigte Bereiche in Langenselbold erreichen wir zügig den nördlich angelagerten Fuß des Vogelsberges.

Langeselbolder Schloß und Kirche

Die Gründau, der kleine Fluss, der uns auf unseren Strecken noch oft begleiten wird, überqueren wir an der ersten Tourteilung. Hier trennt sich bereits die 21-Kilometertour von den übrigen Strecken. Nach Nieder-Gründau führt uns der Weg. Hier befindet sich die einzige Kontroll- und Verpflegungsstelle der 21-Kilometertour und lädt bereits zum ersten Halt ein. Die Radlerinnen und Radler auf den längeren Strecken haben bis zu ihrem Kontroll- und Verpflegungspunkt noch ein Stück des Weges vor sich. Die Ronneburg ist das erste Etappenziel. Diese Kontroll- und Verpflegungsstelle bietet den besten Ausblick. Die Erbauer der Burg haben mit der Wahl des Bauplatzes auf diesem Basaltsporn für die Sicherungsburg der „Kaiserlichen Wetterau“ genau diesen Blick im Fokus gehabt, verbanden damit aber weniger eine touristische Ausrichtung.

Ronneburg

Im weiteren Streckenverlauf erreichen wir nach circa 14 Kilometern die zweite Streckenteilung. Hier verlassen die Pedaleure auf der 32-Kilometerstrecke die Langstreckenjunkies, um an der dritten Kontroll- und Verpflegungsstelle wieder auf die anderen Strecken zu stoßen. Auf den längeren Strecken folgen die Radlerinnen und Radler dem „Höhentrail“ geradeaus nach Vonhausen. Hoffen wir auf gutes Wetter, denn sonst ist dieser Teil des Weges nicht im Programm. Hinter Vonhausen geht es in ein weitläufiges Waldgebiet mit interessanten, schön zu fahrenden Wegen, ohne dass man das Sammeln der Höhenmeter über Gebühr bemerkt. Bei Kilometer 19 erreichen wir den „schnellen Wurzeltrail“, der als Bergaufpassage schon gewisse Anforderungen an das fahrerische Können stellt. Am Tiergartenweiher, der zum Rasten und Verweilen einlädt, fahren wir am Salzbach in dauerhaftem leichten Anstieg zwischen zwei Lavafingern entlang, bis wir nach etwa 26 km die „Fürstengräber“ erreichen. Danach muss man auf dem Kopfplateau zwischen den Steinbrüchen schon aufmerksam Ausschau halten, sonst fährt man vorbei. Nun geht es erholsam auf sanft rollenden Wegen zur zweiten Kontroll- und Verpflegungsstelle bei Kilometer 28 bei der Farr Biogas GmbH Rinderbügen. Sie liegt gerade aus dem Wald heraus, bietet wieder einen beeindruckenden Blick in Richtung Kefenrod und Rinderbügen.

Nicht weit davon entfernt haben wir bei Kilometer 32 die „Weißen Steine“, ein 25 Millionen Jahre altes  Geotop mit Tertiärquarziten, erreicht. Wenige Kilometer später sind wir in Breitenborn und erreichen an der Mündung des Waschbaches die Gründau, die uns nun fortwährend bis zur dritten Kontroll- und Verpflegungsstelle nach Nieder-Gründau begleiten wird. Es trennen sich jetzt etwa 10 Kilometer vor dem Ziel die 21-, 32- un d 57-Kilometertouren von den Langstrecklern. Letztere schlagen nochmals den Weg zur  Ronneburg ein. An dem dortigen vierten Kontroll- und Verpflegungspunkt bietet sich nun gegenüber dem frühen Vormittag ein gänzlich anderes Bild. Temperaturen, Beleuchtung, Sonnenschein und Wind beeinflussen unsere Emotionen, unsere Wahrnehmung und können an solchen Stellen bewusst werden.

Nach 53 Kilometern erreichen wir die letzte Tourteilung für die 97-Kilometertour, die noch einmal über die Kontroll- und Verpflegungsstelle 5 bei Biogas Farr in Rinderbügen zur Kontroll- und Verpflegungsstelle 6 nach Nieder Gründau führt. Die 70-Kilometertour, welche hier gemeinsam mit der 32-Kilometertour  rasant bergab, vorbei am Hasselweiher, steile Hügel sanft umfährt, kommt an der Kontroll- und Verpflegungsstelle 6 in Nieder Gründau wieder mit den anderen Strecken zusammen.

Durch interessantes Gelände mit vielen kleinen Vulkanhügeln, am markanten „Hühnerberg“ und dem „Galgen“ vorbei, überqueren wir schließlich wieder die BAB A 66, begleiten diese fast unbemerkt ein Stück, um wieder am Bocksgehörn auf den letzten Kilometern zum Ziel zu kommen. Dieses erreichen wir schließlich vorbei am Rühlsee und mit einem letzten Anstieg über die BAB A 66 zur Herrenscheune in Langenselbold.

 

Textvorlage: Manfred Reinelt
Bildnachweise:

Langenselbold_Schloßpark_Kirche
Urheber:  Tilman2007, Eigenes Werk

Lizenz:      CreativeCommons CC BY-SA 4.0
Aus:    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Langenselbold,_Schlo%C3%9Fpark_2,_Ev._Kirche,_Schlo%C3%9Fpark_3-20160922-001.jpg?uselang=de

Luftbild Ronneburg
Urheber:  Ekkhard Issel, Eigenes Werk

Lizenz:      Creative Commons CC BY-SA 3.0
Aus:           https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Luftbild_Ronneburg.JPG

Ronneburg
Urheber: Wihelm Schröder, Eigenes Werk

Lizenz:    CreativeCommons CC BY-SA 4.0
Aus:         https://www.rc03-ilbenstadt.de/