{"id":1314,"date":"2012-08-22T10:59:00","date_gmt":"2012-08-22T08:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.rc03-ilbenstadt.de\/?p=1314"},"modified":"2012-08-22T11:01:00","modified_gmt":"2012-08-22T09:01:00","slug":"vereinsausflug-heise-tage-in-thuringen-und-sachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rc03-ilbenstadt.de\/?p=1314","title":{"rendered":"Vereinsausflug &#8211; Hei\u00dfe Tage in Th\u00fcringen und Sachsen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: medium;\">Bei der Planung des diesj\u00e4hrigen Vereinsausfluges des RC 03 Ilbenstadt hatte der Vorstand sicher auch eine gute Wetterlage erwartet, den Hitzerekord des Jahres auf dem Wochenende vom 17.08.2012 bis zum 19.08.2012 hatte keiner auf der Rechnung. Doch trugen die geringe Luftfeuchte, der angenehm klimatisierte Bistrobus und eine umsichtige Reisegestaltung dazu bei, dass die erlebnisreiche Reise nach Altenburg und Leipzig bei den Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird.<!--more--><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Am Freitag war Altenburg im Osten Th\u00fcringens erstes Ziel. Nach dem Bezug der Zimmer ging es am fr\u00fchen Nachmittag zur Besichtigung der altehrw\u00fcrdigen Residenz-, Garten- und Skatstadt mit ihrer rund 1000-j\u00e4hrigen Geschichte. Erste Siedlungsspuren in diesem Gebiet reichen jedoch schon \u00fcber 6000 Jahre zur\u00fcck.<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Boten doch W\u00e4lder <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">und Gew\u00e4sser zus\u00e4tzlich eiwei\u00dfreiche Kost und steil aufragende Porphyrfelsen Schutz vor Angreifern. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Felsen befestigt, um in nicht seltenen Spannungsf\u00e4llen mit regionalen und \u00fcberregionalen Aggressoren, die in Einzelf\u00e4llen sogar noch verwandt-schaftliche Verbundenheit vermittelten, Schutz, Versorgung, Verteidigungs- und Angriffsmittel zu bieten. Heute findet sich auf dem Felsen das imposante Schloss Altenburg, das auch die Spielkartensammlung beherbergt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Lage Altenburgs an der Via Imperii, einer alten Fernhandelsstra\u00dfe von Italien zur Ostsee beg\u00fcnstigte die Ansiedlungen. Die Kaiser des heiligen r\u00f6mischen Reiches deutscher Nation, darunter der bekannte Barbarossa, haben ihre Regierungsgesch\u00e4fte h\u00e4ufig in der Pfalz zu Altenburg erledigt. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Insgesamt ist die Geschichte Altenburgs in H\u00f6hen und Tiefen interessant; sie spiegelt die Entwicklung Deutschlands und hinterlie\u00df in jeder Epoche Spuren. Wir haben ein Altenburg gesehen, das neben Baul\u00fccken und bedauerlichem Leerstand liebevoll restaurierte historische Bauten zeigt, in die sich harmonisch auch die moderne Bausubstanz einf\u00fcgt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">In der 1902 bis 1905 gebauten Br\u00fcderkirche \u00fcberraschten uns Elemente der Neoromanik, der Neogotik und vor allem aus dem Jugendstil. Der Pfarrer entlockte der romantischen Orgel in einem variantenreichen St\u00fcck zarte, verspielte T\u00f6ne, die sich schnell in ein druckvolles Spiel wandelten, die uns Kraft und Umfang des Instrumentes vermittelten. Leider verpassten wir den Besuch des Skatmuseums und haben uns mit einem Rundgang im Altenburger Schloss mit anschlie\u00dfendem Stadtbummel entsch\u00e4digt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am Samstag ging es fr\u00fch nach Leipzig. Auf der Fahrt haben wir erste Eindr\u00fccke von der Leipziger Seenplatte, Zeugnis der umfangreichen Tagebaut\u00e4tigkeit, bekommen. Eine Ahnung von den urspr\u00fcnglichen Ausma\u00dfen des Braunkohleabbaues hat ein Blick in den aktiven Tagebau \u201eVereinigtes Schleenhain\u201c gezeigt, wo die riesigen Schaufelradbagger noch heute unerm\u00fcdlich arbeiten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Leipzig durchstreiften wir zun\u00e4chst im Rahmen einer Stadtrundfahrt und konnten uns hier ein Bild dieser 2008 von der Bundesregierung mit dem Titel \u201eOrt der Vielfalt\u201c geadelten Stadt machen. Der hohe Gr\u00fcnfl\u00e4chenanteil, die Wasseradern und die hohe Zahl der restaurierten historischen Geb\u00e4ude hat bei uns gro\u00dfen Eindruck hinterlassen. Vielen war die Ausgangssituation nach der Wende bekannt, die durch gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rte Bausubstanz aufgrund der katastrophalen Umweltbedingungen und der mangelhaften Unterhaltung gepr\u00e4gt war. Hier ist heute ein Zentrum mit hohem Wirtschafts- und Freizeitwert entstanden.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Den Stadtkern erforschten wir zu Fu\u00df und bekamen historische, aber auch neue Geb\u00e4ude zu sehen. Darunter die Nikolaikirche, aus der heraus Leipziger B\u00fcrger einen ma\u00dfgeblichen Impuls zur Wende 1989 gegeben haben. Nat\u00fcrlich wurde das literarische Denkmal \u201eAuerbachs Keller\u201c von vielen nicht ausgelassen, Goethes Stammlokal, das ohne Funktionseinbu\u00dfe bis heute \u00fcberlebt hat. Auch der \u201eBaul\u00f6we\u201c Schneider, ein hessisches Gew\u00e4chs, ist mit den von ihm restaurierten Geb\u00e4uden und seines Konkurses nach der \u00dcbernahme der Mehrheit an der Immobilie M\u00e4dlerpassage immer noch im Stadtbild pr\u00e4sent. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Diesem ereignisreichen Tag schloss sich ein vergn\u00fcglicher Abend im Hotel an, bei dem &#8222;Kaiser Barbarossa&#8220; die Regie f\u00fchrte und der Rainer Schr\u00f6der, alias \u201eKahrou\u201c, einen Kraftsportler in Szene setzte, der uns mit allerlei erstaunlichen Kunstst\u00fccken unterhielt. Eine 135 kg wiegende Frau meldete sich nicht aus dem Publikum, so blieb er mit einem etwa 100 kg-Goldst\u00fcck aus der M\u00e4nnerriege auf der B\u00fchne und hob dieses mit den Z\u00e4hnen f\u00fcr einige Sekunden \u00fcber den Boden.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die R\u00fcckfahrt am Sonntag f\u00fchrte uns nach Gotha. Hier stiegen wir am Hauptbahnhof in die Th\u00fcringer Waldbahn um und fuhren mit dieser Stra\u00dfenbahn \u00fcber rund 20 Kilometer zur Marienglash\u00f6hle, einem stillgelegten Gipsbergwerk, in dem im 18. Jahrhundert eine Gipskristalldruse gefunden und ausgebeutet wurde. Marienglas wurde in sakralen Geb\u00e4uden zu Verzierungen genutzt. Aus den k\u00fchlen Stollen heraus fuhren wir Meinigen an. Diese Perle Th\u00fcringens auf der Sonnenseite des Th\u00fcringerwaldes war den meisten dann doch zu hei\u00df. Hier wurden schnell schattige Cafes aufgesucht, um dann die R\u00fcckreise nach Ilbenstadt anzutreten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"zxx\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Helvetica,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die j\u00e4hrlichen Vereinsausfl\u00fcge des Radfahrer-Club 10903 Ilbenstadt haben eine lange Tradition. Sie bieten aktiven Sportlern und unseren sportlich passiven Mitgliedern eine Gelegenheit zum Austausch in geselliger Runde. Wir w\u00e4hlen interssante Ziele, die uns ohne Zeitdruck neue Eindr\u00fccke vermitteln.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei der Planung des diesj\u00e4hrigen Vereinsausfluges des RC 03 Ilbenstadt hatte der Vorstand sicher auch eine gute Wetterlage erwartet, den Hitzerekord des Jahres auf dem Wochenende vom 17.08.2012 bis zum 19.08.2012 hatte keiner auf der Rechnung. 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